Stadtentwicklung und Gewerbeansiedlung als Zukunftsgestaltung

image001Stadtentwicklung und Stadtplanung bedeutet für eine Großstadt wie Essen Zukunftsgestaltung, um auch künftig eine lebenswerte Stadt zu erhalten und diese weiter zu entwickeln. Die Stadtentwicklung muss sich an den zukünftigen Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels orientieren. Essens Einwohnerzahl ist seit 2012 erstmalig seit vielen Jahren wieder leicht gestiegen, was auf das hohe Wirtschaftswachstum in Essen von über 6 Prozent zurückzuführen ist. Wir fordern daher eine Politik der Stadtentwicklung, die das Wirtschaftswachstum in Essen beschleunigt. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen müssen die vorhandenen Ressourcen möglichst optimal eingesetzt werden, um auch dann noch Entwicklungsprozesse für diese Stadt möglich zu machen, wenn die dafür benötigten Mittel nicht mehr oder nur noch sehr beschränkt zur Verfügung stehen.

Die FDP setzt sich weiterhin für eine zukunftsfähige Messe ein. Bei der Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes sollte die Öffentlichkeit in angemessener Form beteiligt werden.

Die Stadtentwicklung muss sich an den zukünftigen Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels orientieren. Wir wollen leerstehende Wohngebäude und –flächen an der A 40 für Büro- und Gewerbeansiedlung umwidmen. So wird die Ausweisung derzeitiger Grünflächen für notwendige Gewerbeansiedlung vermieden.

Die Zukunft der Stadt beginnt in den Stadtteilen. Ein lebenswerter Stadtteil ist attraktiv für Jung und Alt. Wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote sorgen dafür, dass sich auch die wachsende Zahl von älteren Mitbürgern in ihrem Stadtteil wohl fühlt und nicht fürchten muss, aus ihrer gewohnten Lebenswelt gerissen zu werden und den Alltag nicht mehr eigenständig meistern zu können.

Der Essener Wohnungsmarkt ist gespalten: Während im Norden ein Nachfragemangel herrscht, kann die Nachfrage im Süden nicht ausreichend bedient werden. Es gibt einen Bedarf an qualitätsvollen Neubauwohnungen in guten Lagen sowie einen Angebotsmangel bei qualitätsvollen Altbau- und Neubauwohnungen. Um attraktiven Wohnraum anbieten zu können, ist es notwendig, ausreichend Flächen für hochwertige Wohnbebauung zur Verfügung zu stellen. Die FDP setzt sich daher seit vielen Jahren auch für die Bebauung der „Grünen Harfe“ mit rund 100 Wohneinheiten im Essener Süden ein und forciert weiterhin, dass die dortigen Flächen zeitnah entwickelt werden, verbunden mit dem neuen Verkehrskonzept für den Stadtkern von Werden.

Der Hochhausbau am Bahnhof als neues Wahrzeichen für Essen ist in letzter Sekunde gescheitert, für die FDP bleibt diese Idee jedoch unverändert interessant, sofern die Realisierung durch einen privaten Investor erfolgt. Auch der Krupp-Gürtel bedarf einer weiteren städtebaulichen Entwicklung. Auf Initiative der FDP wird derzeit ein Masterplan erarbeitet, der die Entwicklung des gesamten Ostviertels einbezieht.

Der Baldeneysee ist für Essen ein Juwel, das stärker genutzt werden muss. Die ersten Schritte sind mit dem Entwicklungskonzept für einen Teilbereich des Seeufers vom Regattaturm bis Schloß Baldeney bereits gemacht, die Umsetzung und Entwicklung weiterer Teilstücke verfolgt die FDP mit Nachdruck.

Um auch in Zukunft noch Infrastrukturprojekte in unserer Stadt realisieren zu können, muss die Beteiligung der Bürger an Entscheidungsprozessen deutlich gesteigert werden.

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