Innenstadtoffensive

image001Essen braucht eine lebendige Innenstadt. Für die Koordination möglichst vielfältiger Anstrengungen und ihrer Organisation fordert die FDP einen professionellen Citymanager. Dem Beispiel anderer Städte folgend fordert sie außerdem die Einrichtung eines Beirats für Baukultur und Stadtgestaltung. Dieser Beirat soll aus wenigen auswärtigen Fachleuten bestehen und Rat und Verwaltung bei städtebaulichen Planungen und der Gestaltung des öffentlichen Raumes beraten.

Darüber hinaus sollten im Sinne des Innenstadtmarketings Ideen und Events für diesen Bereich entwickelt werden, die den ansässigen Firmen nachhaltige wirtschaftliche Impulse und nicht nur zusätzliche Belastungen bringen.

Gleichermaßen sollte überprüft werden, wo die Erreichbarkeit der innerstädtischen Unternehmen und Wohnungen durch eine Teilaufhebung der versiegelten Flächen verbessert werden kann. Es sollte damit erreicht werden, dass der Essener Bürger verkehrstechnisch nicht nur um die Innenstadt herumgeführt, sondern hineingelassen wird, damit er sich in seiner Stadt wieder wohlfühlt und dort auch länger verweilt. Das bedeutet im Klartext, dass die Innenstadt wieder erlebenswert wird und ein interessantes Ambiente erhält. Eine Einkaufsstadt braucht Mobilität, Autos dürfen nicht auf die grüne Wiese verbannt werden.

Die nördliche Innenstadt soll so gestaltet werden, dass sie seniorenfreundlich ist und Wohnen in der Innenstadt wieder an Attraktivität gewinnt. Da die Eigentümer von Innenstadtimmobilien für die Erhaltung, Weiterentwicklung und Vielfalt des Einkaufsangebotes eine entscheidende Rolle spielen, sind sie in den Belebungsprozess unbedingt mit einzubeziehen.

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